Die zweite Auflage der Huskvarna MTB-Tour fand vom 06.-08. September statt. Dieses Jahr war das dreitägige Etappenrennen auch Teil der schwedischen XCO-Liga, weshalb ein hochkarätiges Teilnehmerfeld (schwedische Meister als auch EM-Medaillengewinner) erwartet werden konnte. Während den drei Tagen galt

Am ersten Tag war als Prolog ein Bergzeitfahren (1km / 90hm) mit bis zu 25% steilen Rampen zu bewältigen. Gestartet wurde im 30-Sekunden-Takt. Auf Grund der zahlreichen Teilnehmer startete Andreas, der für den RSV am Start war, erst nach 19 Uhr. Trotz ungewohnter Startzeit und einsetzender Dämmerung konnte er stark beginnen und auf bis zu 10 Sekunden auf seinen Vordermann im noch steilen Stück auffahren. In der direkt darauf folgenden, sehr technischen aber kurzen Abfahrt (über Steinstufen als auch Wurzelteppichen) ging auf Grund der Anstrengung jedoch etwas Zeit verloren. Der letzte Teil war wiederrum relativ flach, weshalb ein beherzten Spürt in’s Ziel möglich war. Mit der Zeit von 4:29 min:sek bedeutete dies den 5. Platz in seiner AK.

Tags darauf stand ein klassisches Crosscountry-Rennen an. Dies würde zu großen Teilen auf der EM-Strecke von 2016 ausgetragen. Auch die giftigen Rampen vom Vortag waren mit inbegriffen. Neben dem Startloop (um das Teilnehmerfeld vor den ersten technischen Abschnitten etwas zu entzerren) waren vier Runden à 3,6km zu absolvieren, die mit gesamt 600hm zu Buche schlagen. In einer Dreiergruppe kämpfte Andreas nach einer etwas verpatzten Startphase um den siebten Platz. Nachdem einer Recht schnell abgehängt werden konnte, war es bis zur letzten Runde ein ausgeglichener Zweikampf. Entschieden wurde dieser am vorletzten Anstieg, als das Tempo verschärft wurde. Andreas konnte bis oben am Hinterrad dranbleiben, platze aber auf dem folgenden Wurzelstück weg. Als 8. Der AK kam er nach 1:07:35 h:min:sek erschöpft in’s Ziel.

Mit schweren Beinen vom Vortag ging es am letzten Tag zum Shorttrack. Dies ist eine ein XC-Rennen auf technisch einfacherem und kürzerem Kurs, was zu höheren Geschwindigkeiten führt. Auch hier wurde zusätzlich der 1km lange Startloop gefahren, bevor es auf die vier Runden à 2,5km ging. Mit gesamt 230hm war der Parcours auch recht flach gehalten. Nachdem Andreas in der ersten Runde noch vorbei mitfahren konnte,  musste er zur Hälfte der zweiten Runde seine Mitstreiter im Gesamtklassement ziehen lassen. Mit 32:00 min:sek beendete er auch diese Etappe sowie das Etappenrennen als 8. (AK). Das sehr gut organisierte Rennen wurde von etlichen Zuschauern besucht, welche für gute Sung sorgten. So wurde auch Andreas im RSV-Dress mit „Heja på, tyskan!“ lautstark angefeuert, was  ihn sehr motivierte und zu einem persönlich gelungenem Rennwochenende beitrug.