Während es vergangenen Sonntag im Allgäu daheim verregnet und ungemütlich war, so fand am idyllisch gelegenen Gasthaus „Breitbrunnen“ bei Villingen-Schwenningen das fünfte 6h-Mountainbikerennen bei Sonnenschein und Temperaturen bis zu 25 Grad statt. Im 300 Sportler großen Teilnehmerfeld befanden sich auch Torge und Andreas, welche als Zweierteam gemeldet waren.

Die erste Runden für das Duo absolvierte Andreas, welcher mit der Erfahrung zahlreicher XCO-Rennen dem Massenstart sowie dem dadurch resultierenden dichten Gedränge auf den Trailpassagen unaufgeregt entgegnen konnte. Diese Trailpassagen, welche durch die Regenfälle der Vortage stark aufgeweicht und matschig waren, machten nur einen Teil der hauptsächlich auf Forstwegen verlaufenden Strecke aus. Dennoch waren diese für den Rennverlauf mit entscheidend. So konnte Andreas seine direkte Konkurrenz dort zunächst distanzieren und auch an den übrigen Streckenteilen auf Abstand halten. Nach zwei Runden wurde der Staffelstab an Torge abgegeben, welcher mit der Beschaffenheit der Trails nicht sonderlich angetan war und dort Zeit verlor, welche er jedoch in den Anstiegen und den ebenen Transferpassagen wieder gut machen konnte. Ihm kam im Laufe des Rennens zugute, dass durch das warme Wetter die Bedingungen sich deutlich verbesserten, und auch er nun die Trails zügiger bewältigen konnte. Auch er fuhr nach zwei absolvierten Runden à 7,4 km und 130 hm in die Wechselzone. Dieser 2/2er-Rhythmus der beiden wurde je 8 Runden lang durchgezogen, ehe in den letzten 75 Minuten bereits nach jeder Runde gewechselt wurde, da die Kräfte bei beiden schwanden. So konnte Andreas Torge noch kurz vor Erreichen der 6-Stunden-Marke auf die finale Runde schicken.

Nachdem die Position der beiden über das Rennen hinweg zwischen Platz 4 und 8 variierte, konnte am Ende der gute 6. Platz eingefahren werden. Die Teams auf den Plätzen fünf und vier, welche ebenso wie die beiden 20 Runden absolviert hatten, waren nur 4 bzw. 9 Minuten voraus, was angesichts der absolvierten 6 Stunden ein recht geringer Abstand ist und durchaus im Bereich des möglichen liegt.